Uhrenbeweger

Sammler von Uhren mit einem klassischen automatischen Uhrwerk stehen, sobald die Sammlung eine gewisse Größe erreicht hat, vor einem Problem: Früher oder später bleibt die erste Uhr mangels Bewegung stehen. Damit die Uhren bei Nicht-Gebrauch aber nicht nur schön aussehen, sondern jederzeit einsatzbereit sind, bieten Uhrenbeweger eine Lösung. Uhrenbeweger simulieren die Bewegung des Handgelenks und halten somit das Laufwerk in Bewegung. Gerade Besitzer von Uhren mit Mondphasen-Anzeigen oder einem ewigen Kalender bietet diese Aufbewahrungsform einen nicht unerheblichen Mehrwert.

Da sich die Uhrwerke der verschiedenen Hersteller aber nicht alle in derselben Richtung aufziehen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass sowohl Links- als auch Rechtsdrehung programmiert werden kann. Optimal ist die Ausstattung des Gerätes, wenn es programmierbar ist, das heißt, eine Intervallschaltung vorhanden ist. Die meisten Uhren benötigen nicht mehr als 1000 Umdrehungen pro Tag, um am Laufen gehalten zu werden. Ein weiteres Auswahlkriterium ist das Gewicht der Uhr, da die Beweger mit Gewichtsobergrenzen versehen sind.

Die Geräte der Oberklasse lassen die Uhr nicht nur links oder rechts drehen, sondern ermöglichen es, dass sich die Uhr zusätzlich um die eigene Achse dreht. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist bei batteriegetriebenen Geräten, die für die Aufbewahrung im Safe gedacht sind, der Stromverbrauch. Hochwertige Geräte kommen mit einem Satz Batterien sechs bis zwölf Monate aus.

Materialen und Design richten sich normalerweise nach dem wertvollen Inhalt. Formen und Farben sind so vielfältig, wie die Modelle, die aufbewahrt werden. So sind die Gehäuse aus Edelhölzern gefertigt, oder in edlem Klavierlack gehalten. Die Innenausstattung aus Veloursleder oder feinstem Samt rundet das optische Erscheinungsbild ab. Uhrenbeweger, so sie nicht im Safe aufbewahrt werden, sind als Einrichtungsaccessoire ein echter Blickfang.

Wer noch am Anfang seiner Sammlung steht, wird sich möglicherweise für Produkte entscheiden, die stapelbar sind. Das heißt, mit jeder neuen Uhr wird ein weiteres Modul erstanden. Der Gestaltungsvielfalt sind dann keine Grenzen gesetzt. Es gibt natürlich Uhrenbeweger für Einzelstücke, in der Regel bieten sie aber Platz für mindestens fünf Uhren. Ein qualitativ hochwertiger Beweger ermöglicht natürlich die individuelle Programmierung der einzelnen Teller entsprechend des Uhrwerkes.

Uhrensammler die nicht gleich im Preissegment von 500 Euro und mehr einen Uhrenbeweger erwerben möchten, bietet der Markt aber auch schon für Einzelstücke Modelle ab 30 Euro aufwärts an.
Diese sind genauso links- oder rechtsdrehend programmierbar und verfügen auch schon über Intervallschaltung. Sie sind in der Regel aus Kunststoff, vom Design her auch nicht langweilig, und erfüllen ihre Aufgabe ebenso, wie die hochpreisigen Produkte.