| | |  |
 Bild vergrößern
| | KIENZLE Klassik HAU Automatik ZB schwarz AB Leder Datum V60191131980€ 129.00 Gehäuse aus poliertem Edelstahl, geschraubter Gehäuseboden, kratzunempfindliches Mineralglas, wasserdicht geprüft bis 10 bar, schwarzes Lederband mit Reptilprägung, polierte Dornschließe mit graviertem Logo, mechanisches Automatikwerk, Gangreserve 36h, Datumsanzeige mit Schnellkorrektur, Zifferblatt schwarz, erhabene polierte Zahlen und Markierungen, zentraler Sekundenzeiger.
- Unverb. Preisempf. € 129.00
- 7 Bewertungen: 4.5

|
KIENZLE Klassik HAU Automatik ZB schwarz AB Leder Datum V60191131980
jetzt bestellen...
im amazon Shop
€ 129.00Details zu den Versandkosten auf der Shop Seite
|
|
 |
| | | | Gut aber nicht so genau I have bought this automatic watch at a very low price of 59 euros. The looks and feel are very good, and it's watertight till 10 atm. But per day I noticed 1-2 mins time lagging behind to other to Frankfurt radiographically controlled clocks. Still a good buy though the adding time lag is a bid of a let down.
| | Automatikuhr Diese Kienzle Automatik ist optisch eine sehr schöne Uhr. Leider habe ich in der Probezeit festgestellt, daß die Federkraft-Speicherung nur eine relative kurze Laufzeit ohne Armbewegung zuläßt. Daher Rückgabe.
| klassisch schön und top-genau für wenig EuEu Als Liebhaber mechanischer Uhren habe ich nur mal so geschaut...
...und bin über dieses SuperSonderangebot gefallen. Für die wenigen Euros war nicht viel riskiert. Kienzle ist immerhin ein echter deutscher Anbieter, wenn auch mehr auf Handel und nicht auf die handwerkliche Herstellung spezialisiert.
Diese HAU hat zwar auch "nur" ein japanisches Miyata-Werk ohne Sekundenstopp beim Stellen, aber sie geht seit dem ersten Tag punktgenau, wirkt am Handgelenk richtig klassisch-edel und ist inzwischen eigentlich zu meiner Lieblingsuhr für alle Tage geworden. Auf alle Fälle lasse ich dafür jeden quarzgetakteten Batteriefresser liegen. Empfehlung!!!
| | Ein lohnender Kauf Eine wirklich empfehlenswerte Uhr, die mir gleich gefiel und vor allen Dingen keine Batterien benötigt. Läuft genau.
| Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis Normalerweise trage ich - schon aufgrund der hervorragenden Ablesbarkeit - seit Jahrzehnten nur Taucheruhren. Mechanische selbstverständlich. Davon besitze ich einige. Was mir jedoch fehlte, war eine sogenannte "Dresswatch". Doch würde ich mit so einem (etwas spießigen) Ding am Arm leben können? Der einmalige Preis der Kienzle machte das Experiment völlig risikolos.
Die Kienzle wird in einer mit schwarzem Samt ausgeschlagenen Schachtel geliefert, die zwar keinen Luxus verströmt, aber auch nicht billig wirkt. Auf dem Graumarkt erstandene vielfach teurere mechanische Seikos (die Seiko in Europa nicht mehr offiziell vertreibt) kommen oft nur in einer Plastiktüte daher. Die 40 mm Gehäusemaß der Kienzle entsprechen zwar nicht dem gegenwärtigen Uhrentrend, sind jedoch eine praxistaugliche und ästhetische Größe für eine Herrenarmbanduhr - auch an einem kräftigen Handgelenk. Nicht umsonst ist die Rolex Submariner mit dem gleichen Durchmesser seit vielen Jahrzehnten so erfolgreich. ;-) Das Lederarmband ist für kräftige Handgelenke jedoch weniger geeignet und passte nur auf dem letzten Loch. Ich habe es durch ein massives Oyster-Armband ersetzt. Laut Amazon beträgt der Bandanstoß 19 mm, tatsächlich beträgt er 20 mm. Mit einem massiven Edelstahlarmband wirkt die ohnehin nicht billig wirkende Uhr nochmals deutlich wertiger.
Angetrieben wird die Uhr durch ein Miyota-Automatik-Werk der japanischen Traditionsfirma Citizen, das zwar nicht für hervorragende Gangwerte, jedoch für seine Zuverlässigkeit und Langlebigkeit (5 bis 10 Jahre ohne Wartung) bekannt ist. Im Auslieferungszustand betrug die Gangabweichung ca. +30 Sek./Tag. Eine Automatikuhr sollte man einige Wochen tragen, damit sich das Werkt "einläuft", bevor man an die Regulierung geht. Die kann ein Uhrmacher vornehmen oder man kauft einen Uhrenöffner für ca. 15 ? und erledigt es selbst - Fingerspitzengefühl, gute Augen oder eine Lupe vorausgesetzt. Die Kienzle hat einen verschraubten Gehäuseboden mit "Glasfenster". Letzteres ist aufgrund des schlichten Uhrwerks überflüssig, stört aber nicht. Besser (dichter) als ein eingepresster Gehäuseboden ist er auf alle Fälle.
Kienzle war in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts Marktführer in Deutschland (Armbanduhren, Parkuhren, erste Funkweckuhr der Welt mit analoger Weckzeiteinstellung), wurde 1997 von einer Holding aus Hongkong übernommen. 2002 wurden die Namensrechte an Kienzle wieder von einer deutschen Investorengruppe gekauft. Die Kienzle Uhren GmbH ist seit 01/2010 insolvent (Aktz. 67c IN 13/10 beim Amtsgericht Hamburg).
Das Gehäuse-, Ziffernblatt- und Zeigerdesign ist bis auf den Minutenzeiger und die Ziffern auf 12, 6 und 9 Uhr stark an die Omega Seamaster Aqua Terra oder an Louis Erard Heritage angelehnt, jedoch keine 1:1-Kopie, insofern auch nicht peinlich, im Unterschied zu so vielen Kopien bekannter Vorbilder Schweizer oder chinesischer Herkunft, die meist mehrfach teurer gehandelt werden (die Design-Kopien) als selbst die UVP dieser Uhr.
Negatives an dieser Uhr: Das für kräftige Handgelenke zu kurze Armband und der etwas dominante KIENZLE-Schriftzug in verchromten Versalien. Die dezent eingebrachte Leuchtmasse in den Zeigern bringt nichts. Aber das trifft selbst auf das radioaktivitätsfreie Superluminova zu, das nur nach starker Beleuchtung kurz nachstrahlt. Auch die Tageslichtablesbarkeit von Taucheruhren mit ihren dominaten Zeigern ist besser. Aber das ist eine Design-Sache.
Positiv ist die (angebebene) Wasserdichtigkeit von 10 Bar (trotz fehlender Kronenverschraubung), die verspricht, dass die Uhr alle Aktivitäten mitmacht. Das Tragen beim Duschen bleibt jedenfalls ohne negative Folgen. Eigentlich wollte ich die Uhr nur tragen, bis sie eingelaufen und einreguliert ist, um sie weiterzuverschenken, was inzwischen der Fall ist, aber irgendwie mag ich sie und werde sie wohl behalten. Oder ich kaufe noch eine Zweite. Bei dem Preis ...
Wer mit den oben genannten Gangabweichungen nicht leben kann, muss wenigstens das ca. 20- bis 40-fache für eine mechanische Uhr ausgeben oder sollte sich bei den elektrischen Alternativen beim nächsten Lebensmitteldiscounter umschauen. Da gibt es ja auch ganz tolle Funkarmbanduhren. ;-)
| |
| |